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Sundquerung: Vorzugsvariante erst im April 2019

13.08.2018

Zunächst sollte bis zum Ende des laufenden Jahres die Vorzugsvariante für die Fehmarnsundquerung ermittelt sein. Dann hieß es Anfang 2019, nun dürfte es auch mit dem ersten Quartal des kommenden Jahres nichts werden, schreibt das Fehmarnsche Tageblatt.

Fehmarns Regionalmanager Jürgen Zuch teilte dem FT jetzt mit, dass er aus Kreisen des Landesverkehrsministeriums erfahren habe, dass die Vorzugsvariante erst im April 2019 vorgestellt werden solle. Bis dahin sei eigentlich auch die mittlerweile unter dem Dach des Dialogforums Feste Fehmarnbeltquerung eingebundene Fehmarnsundkonferenz zur Untätigkeit verdammt, so Zuch, der die Koordination dieser Arbeitsgemeinschaft übernommen hat. Es mache eigentlich wenig Sinn, so Zuch, sich über mögliche Auswirkungen zu unterhalten, „wenn die Vorzugsvariante noch gar nicht bekannt ist“.

In Sachen Erweiterung der behördlichen Zuständigkeit der Stadt Fehmarn und des Kreises Ostholstein auf den Bereich des Fehmarnbelttunnels hat Jürgen Zuch noch einmal eine Zusage der Landesregierung erhalten, dass die Stadt von sämtlichen Kosten freigehalten werde. „Schriftlich liegt aber nichts vor“, so Zuch. Beispielsweise dürften zur Gefahrenabwehr im und am Tunnel hauptamtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr erforderlich sein. Aber auch verwaltungsseitig müsste wahrscheinlich im Fachbereich Ordnung und Soziales personell aufgestockt werden, gibt der Regionalmanager zu bedenken. Bis zum 25. Juli hat die Stadt Fehmarn noch die Möglichkeit, im Rahmen der Anhörung zum Gesetzentwurf eine Stellungnahme abzugeben, so das Fehmarnsche Tageblatt.