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Jugendliche fordern Strukturhilfen im Zuge der FFBQ

31.08.2018

Die Feste Fehmarnbeltquerung (FFBQ) beschäftigt auch das Kinder- und Jugendparlament Fehmarn. So geschehen bei deren siebter Sitzung am Mittwoch, schreibt das Fehmarnsche Tageblatt u.a.

Die Feste Fehmarnbeltquerung (FFBQ) beschäftigt auch das Kinder- und Jugendparlament Fehmarn. So geschehen bei deren siebter Sitzung am Mittwoch, schreibt das Fehmarnsche Tageblatt u.a. 

Diskutiert wurde die Frage, ob die Jugendlichen Strukturhilfen fordern können und wenn ja, auf welche Themen man sich konzentrieren soll?

Für Linda Lafrenz, stellvertretende Vorsitzende des Nachwuchsparlamentes, stellte sich die Frage nach dem Ob überhaupt nicht. „Es betrifft uns in vollem Maße, daher sollte nicht über uns hinweg entschieden werden.“  FFBQ-Regionalmanager Jürgen Zuch: „Warum nicht, sammelt Ideen, sprecht mit den Vorhabenträgern – da bin ich euch gerne behilflich.“ Marianne Unger (SPD), Vorsitzende des Ausschusses für Kultur, Schule, Sport und Soziales, bejahte dies ebenfalls. Für sie sei es wichtig, dass Strukturhilfen Zukunftsperspektiven sichern. Die Schaffung sicherer Ausbildungs- und Arbeitsplätze sei für die Jugend besonders wichtig, so das Blatt. 

Ein weiteres Themenfeld, das die Jugendlichen einbeziehen wollen, ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV), der auf Fehmarn „katastrophal ist“, so Yvonne Hoffmann, denn nur wenig Flexibilität sei vorhanden, wenn in einigen Dörfern dreimal am Tag ein Bus fahre, schreibt das Fehmarnsche Tageblatt.

Auch die Notwendigkeit eines Bahnfernhaltepunktes für Fehmarn sahen die anwesenden Jungparlamentarier. „Eine schnellere Anbindung schafft höhere Lebensqualität und im Zusammenhang mit entsprechender Taktung, wird es Menschen möglich, zu pendeln, wenn sie hier leben, aber auf dem Festland arbeiten wollen.“ (...)