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Ideen für deutsch-dänische Begegnungen

05.10.2018

Interessierte am „kultKIT“-Projekt trafen sich zum Pläneschmieden und zum Gedankenaustausch, schreibt das Fehmarnsche Tageblatt.

Nördlich und südlich des Fehmarnbelts herrscht Aufbruchsstimmung für kleine und große Projekte: Im Rahmen des Interreg-5a-Projektes „kultKIT: Deutsch-dänische Begegnungen“ trafen sich kürzlich 80 Projekt-Interessierte der Fehmarnbelt-Grenzregion in Næstved, um sich über die Fördermöglichkeiten zur Umsetzung ihre Ideen zu informieren und gleichzeitig gemeinsam Initiativen zu entwickeln, schreibt das Fehmarnsche Tageblatt.

Dabei ergaben sich bereits für viele Anwesende Projektpartnerschaften. Vertreter von Vereinen, Interessengruppen und Institutionen nahmen teil. In themenspezifischen Workshops konkretisierten sich Projektvorstellungen und man tauschte Erfahrungen und Projektideen aus. Neue Mikroprojekte können noch bis zum 30. November beantragt werden.

„Uns verbindet mehr, als uns trennt – das wollen wir im Projekt ‚kultKIT‘ hervorheben“, sagte Lasse Rodewald, Presseverantwortlicher der Deutschen Botschaft in Dänemark, in seiner Ansprache. Des Weiteren betonte er, wie wichtig der Dialog zwischen Menschen sei – in der großen Politik wie auch im Kleinen: „‚kultKIT‘ spiegelt die Ziele der Botschaft wider, Menschen zusammenzubringen, und damit die Region auf zwischenmenschlicher Ebene zu stärken – darum geht es.“

Dieses Anliegen unterstrich auch Kim Dawartz, Leiter des Centers für Kultur und Bürgerservice der Kommune Næstved. „In der breiten Verankerung des ‚kultKIT‘-Projektes steht die Förderung des interkulturellen Verständnisses im Mittelpunkt. Die People-to-people-Projekte bilden unsere Kernaufgabe.“

Schon auf gute Erfahrungen und ein umfangreiches Netzwerk können hierbei die Akteure von „FehmarnKultur“ zurückgreifen. Sie wollen ihre Kooperation mit dänischen Künstlern im Rahmen von „kultKIT“ weiter ausbauen. Auch das Projekt „Bæltstrick“ steht in den Startlöchern. Angedacht sind in diesem Projekt regelmäßige Treffen von strickbegeisterten Menschen auf beiden Seiten des Belts auf der Fähre zwischen Puttgarden und Rødby, so das FT.

Grenzüberschreitende Begegnungen fördern

Ob Projekt, Erfahrungsaustausch oder Veranstaltung: Gefördert werden von „kultKIT“ grenzüberschreitende Begegnungen und gemeinsame Aktivitäten in den Bereichen Kultur, Freizeit, Bildung und Sport. Angesprochen sind deutsche und dänische Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Freude daran haben, einander im Austausch kennenzulernen und gemeinsam etwas zu unternehmen. Sie können ihre Mikroprojekte beantragen. Die Förderkriterien für ein „kultKIT“-Projekt oder eine deutsch-dänische Begegnung sind auf der Internetseite www.kultkit.eu abrufbar. Für die Stadt Fehmarn ist Beate Burow Ansprechpartnerin und unter 04371506654 oder per E-Mail an umweltrat@stadtfehmarn.de erreichbar.

Darüber hinaus besteht noch die Möglichkeit, am „kultKIT“-Fotowettbewerb „Typisch deutsch – typisch dänisch in der deutsch-dänischen Grenzregion“ teilzunehmen. Die Einsendefrist ist bis zum 1. Dezember verlängert worden. Einzelheiten dazu gibt es ebenfalls auf www.kultkit.eu.